Wenn es Klassiker des österreichischen Jazz gibt, hier ist einer!



Wie „Air, Love & Vitamins" zu einem österreichischen Jazz-Standard wurde

Harry Pepl schreib Anfang der  80er Jahre die Komposition Air, Love & Vitamins". Ursprünglich humorvoll und bitterböse auch als angeschissener Wandersmann" angekündigt, sollte der Titel dieses Liedes etwas Grund-Positives mit eine Prise Selbst-Ironie zum Ausdruck bringen: Luft, Liebe und noch etwas, eben auch Vitamine.

1983 erschien dann die erste Aufnahme: Das in den 80er Jahren international sehr beachtete Jazzzwio, also jenes kongeniale Duo bestehend aus Harry Pepl und dem Tiroler Vibraphonisten und späteren Komponisten Werner Pirchner, wurde für eine Plattenaufnahme beim renommierten Münchener Plattenfirma ECM um keinen geringeren als der US-amerikanischen Schlagzeuger-Legende Jack DeJohnette zum Trio erweitert - Air, Love & Vitamins" wurde dadurch einen größeren Publikum bekannt und zählt seitdem zu einem der österreichischen Jazzklassikern schlechthin.


Seit beinahe 40 Jahren wird das Werk von unterschiedlichen Musiker*innen und Besetzungen interpretiert, national als auch international. Selbst als Albumtitel diente das Werk bereits: Pepls Schüler an der Grazer Musikuniversität, der international arrivierte Jazz-Gitarrist Wolfgang Muthspiel, veröffentlichte 2004 auf Quinton Records gemeinsam mit US-amerikanischen Musikern Bassist Marc Johnson und Schlagzeuger Brian Blade sein Album Air, Love & Vitamins", auf der das Trio unter anderem bekannte Jazz-Klassiker neu interpretierte, darunter auch natürlich Pepls für dieses Album namensgebende Komposition.